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Technologie

Kapazitive Technologie ermöglicht eine völlig neue Art der EKG-Messung

Das c · one nutzt eine in der Medizintechnik völlig neue Technologie, indem das EKG-Signal kapazitiv und nicht wie bisher mit galvanischen Elektroden gemessen wird. Der Vorteil hierbei ist, dass das Signal isoliert zum Körper ausgekoppelt wird und auf den Einsatz von Kontaktgel oder Spray verzichtet werden kann. Es ist also, anders als bei konventionellen EKG-Geräten, keine leitende Verbindung zum Patienten notwendig.

Der im c·one genutzte Sensor bildet einen Kondensator mit der Hautoberfläche des Patienten. Aus Gleichgewichtsgründen entsteht auf den Seiten des Kondensators eine negative bzw. positive Ladung. Erfolgt dann eine von der Herzaktivität ausgehende Ladungsänderung auf Patientenseite, wie sie auch durchgängig im EKG zu betrachten ist, so stellt sich diese Ladungsänderung auch im Sensor dar. Diese ist ebenfalls messbar und so ist es möglich, das EKG-Signal auch ohne eine leitende Verbindung zu übertragen.

Die Herausforderungen, welche nach langjähriger Forschung gelöst werden konnten, waren zum einen in der niedrigen Frequenz des Herzsignals zu sehen, zum anderen in der geringen Kapazität zum Körper des Patienten, welche annähernd der Kapazität zur Umgebung gleicht.

Das Ergebnis ist der Sensor, wie er im ersten kapazitiven EKG-Gerät, dem c·one, eingesetzt wird. Hierdurch ist eine sehr exakte Messung der Herzaktivität möglich, ohne dass der Patient durch Kontaktgel, -spray oder durch Rasur vorbereitet werden muss. Die Ausrichtung auf höchste Signalqualität garantiert eine sehr hochwertige EKG-Messung, welche sich an den geltenden Normen der orientiert.