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FAQ

FAQ über die kapazitive Technologie und das Unternehmen:

Wie funktioniert die kapazitive Messung?

Die elektrische Muskelaktivität des Herzens ist, wie bei einer konventionellen EKG-Messung, auf der Hautoberfläche messbar. Die Kapazitive EKG-Elektrode misst somit das identische Signal, nutzt hierfür aber eine andere Technologie. Unserer selbstentwickelter Sensor und die Hautoberfläche des Patienten bilden einen Kondensator, über den das EKG-Signal in den Sensor eingekoppelt wird. Verändert sich nun die Ladung auf der Haut, verändert sich auch die Ladung auf der Sensorfläche. Dieses Verfahren funktioniert über geringe Entfernungen – sogar durch gewisse Schichten hindurch (dünne Pflaster oder Verbände, Strumpfhosen, etc.).

Seit wann gibt es die Technologie?

Die ersten derartigen Elektroden wurden Ende der sechziger Jahre publiziert und patentiert. Durch die Fortschritte im Bereich der digitalen Datenverarbeitung und der Miniaturisierung ist es aber erst heutzutage sinnvoll möglich die Technologie im medizinischen Bereich einzusetzen. Capical hat als erstes Unternehmen ein Medizinprodukt auf kapazitiver Basis medizinisch zugelassen.

Wo liegt der Unterschied zur konventionellen EKG-Messung mit Klebe- oder Saugelektroden?

Der Hauptunterschied liegt in der genutzten Elektrodentechnologie. Für die Anwendung ergeben sich hierdurch unterschiedliche Vorteile. So kann bei der kapazitiven EKG-Messung vollständig auf Kontaktgel oder –spray verzichtet werden. Ebenso stellen schwitzende oder auch stark behaarte Patienten keine Probleme mehr da. Auf eine Patientenvorbereitung kann somit vollständig verzichtet werden. Hierdurch ist es möglich eine höhere Anzahl von Elektroden zu nutzen. Die EKG-Messung verzögert sich hierdurch in keiner Weise. Im Regelfall benötigen Sie sogar weniger Zeit für die Durchführung einer EKG-Messung.

Besteht ein Unterschied zur 12-Kanal EKG-Messung?

Zur bekannten 12-Kanal EKG-Messung besteht zunächst kein Unterschied. Durch die kapazitiven Elektroden wird das identische EKG-Signal an den gleichen Positionen wie im 12-Kanal-EKG aufgenommen. Ebenso werden die Extremitätenableitungen (I, II, III, AvR, AvL, AvF) sowie Brustwandableitungen (V1 – V6) dargestellt. Zusätzlich zu der bekannten Darstellung erfolgt dann noch die Ausgabe von 25 Brustwandableitungen, welche für die weitere Diagnostik genutzt werden können.

Ergeben sich durch die Nutzung des c · one auch diagnostische Vorteile?

Zunächst sehen wir den Vorteil in der schnelleren und weniger fehleranfälligen EKG-Messung. Darüber hinaus möchten wir durch zukünftige Studien auch nachweisen, dass die hohe Anzahl an Elektroden zusätzliche Informationen ermöglicht. Durch flexibles Umpositionieren des externen Messkopfes ist es außerdem möglich, weitere Ableitungen ohne Mehraufwand zu erfassen.

Liefert das c · one valide Ergebnisse?

Eine erste klinische Studie wurden mit dem Vorgängermodell des c · one durchgeführt und hat dessen Sensitivität hinsichtlich der Erkennung von akuten Herzinfarkten (ST-Hebungsinfarkte) bestätigt. Zusätzlich wurde eine weitere Studie an einem größeren Patientenkollektiv am Universitätsklinikum Göttingen sowie am Städtischen Klinikum Oldenburg durchgeführt.

Wie ist das Verhalten bei Herzschrittmachern?

Der Herzschrittmacher wird in keinster Weise vom c · one beeinflusst. Hinsichtlich des EKG-Signals treten die gleichen Effekte auf wie bei der konventionellen EKG-Messung, da durch die kapazitive Elektrode das exakt gleiche Signal gemessen wird.

Ist das kapazitive EKG anfällig für Artefakte?

Im Gegenteil! Selbstverständlich sind Bewegungen des Patienten auch beim Einsatz des   c · one problematisch. Wir konnten aber feststellen, dass nach einer sehr kurzen Eingewöhnungszeit von weniger als 10 EKG-Messungen von den Anwendern ein ruhigeres EKG-Signal erzielt werden konnte.

Wie bediene ich die EKG-Software wenn ich beide Hände am Gerät habe?

Die Messung des EKGs lässt sich vollständig vom c · one steuern. Sie können durch drücken einer einzigen Taste die Software in den Messmodus schalten, die Messung starten, stoppen oder auch wiederholen. Die Speicherung der Messung erfolgt automatisch, so dass keine Daten verloren gehen können.

Was bedeutet „kabellose EKG-Messung“?

Auf die Verkabelung des Patienten kann vollständig verzichtet werden, da die Elektroden in einem kompakten Gerät integriert sind. Auch die Datenübertragung zum PC erfolgt kabellos. Das einzige Kabel welches noch am Gerät zu finden ist, befindet sich zwischen dem Hauptgerät und dem externen Messkopf. Dieses wurde von uns so ausgestaltet, dass es keine Behinderung bei der Messung des Patienten erzeugt.

Das c · one ist akkubetrieben. Wie lange ist die Laufzeit?

Wir haben bei der Entwicklung des c·one einen großen Fokus auf stromsparende Komponenten gelegt um eine lange Akkulaufzeit zu ermöglichen. Daher ist es nun möglich das c · one einen vollständigen Tag zu nutzen, ohne dass es einer weiteren Aufladung bedarf. Am Ende des Tages sollten Sie es dann aber wieder zurück in die Ladestation stellen.

Wo kann ich das c · one erwerben?

Das c · one in der 12-Kanal Version ist seit Juli 2015 erhältlich. Der Vertrieb erfolgt direkt über die Capical GmbH, international über unsere Distributoren. Sollten Sie Interesse an diesem innovativen Produkt haben, sprechen Sie uns gerne an. Selbstverständlich können wir Ihnen das c · one auch persönlich präsentieren.

Benötige ich noch weiteres Zubehör?

Zur Messung des EKGs ist ein PC notwendig. Jegliches anderes Zubehör, welches aus dem klinischen Alltag bekannt ist wie Klebeelektroden, Kontaktspray, Klammern u. ä. ist nicht mehr notwendig.

Woher kommt der Name „Capical“?

Bei Gründung der Capical GmbH haben wir uns auf unsere Stärken besonnen. Diese liegen in der Nutzung der kapazitiven Sensortechnologie für den Einsatz in medizinischen Diagnosegeräten. Entsprechend haben wir uns für eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen „CAPacitive“ und „medICAL“ entschieden. Wir arbeiten ständig an weiteren Produkten, welche diese innovative Technologie nutzen. Lassen Sie sich überraschen.

Woher kommt der Name „c · one“?

Kein anderes Unternehmen bietet Produkte auf Basis der kapazitiven Sensortechnologie an. Wir halten diese Technologie in unterschiedlichen Bereichen der medizinischen Diagnostik für sehr vielversprechend. Als erstes EKG-Gerät einer neuen Generation verdient dieses Produkt daher einen besonderen Namen, der seine Stellung beschreibt:   c · one.

 

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